Ziel des Projekts: sprachliche und soziale Erstorientierung für Flüchtlinge/Asylbewerber/Migranten

Das Projekt Liechtenstein Languages (LieLa) will einen positiven Beitrag zum aktuellen Leitthema in Europa, „Migration und Flüchtlinge“, leisten. Ziel der in Liechtenstein entwickelten Sprachkurse nach der Methode Neues Lernen ist es, Asylbewerber in ihren speziellen Lebenssituationen zu unterstützen. Sie erhalten Wissen zur Erstorientierung, verbunden mit den dazu notwendigen Deutschkenntnissen.

Um dieses Ziel zu erreichen, sollen sich die Kursteilnehmenden Kenntnisse über Themengebiete aneignen, die für sie von besonderer Wichtigkeit sind, wie z.B. über Einrichtungen ihrer Umgebung inkl. Behörden, Regelungen der medizinischen Versorgung sowie Grundstrukturen des Zusammenlebens und des Alltags in ihrer neuen Umgebung. Sie erlernen dabei Grundbegriffe und sprachliche Wendungen dieser Sachgebiete, die sie in einfachen Sätzen anwenden können. Dies soll den Asylbewerbern die Eintrittsphase erleichtern und ihnen darüber hinaus grundsätzliche Kenntnisse über wichtige Gepflogenheiten ihres neuen Lebensumfeldes vermitteln.

In einigen Staaten können Asylbewerber relativ bald einer Erwerbstätigkeit nachgehen. Auch für den Einstieg in die Arbeitswelt sind grundlegende Deutschkenntnisse notwendig. Es ist möglich, das Vokabular der Sprachkurse an verschiedene Berufsbereiche anzupassen, z.B. durch die Kooperation mit Unternehmen.

Die Methode „Neues Lernen“ setzt den Schwerpunkt auf die erste Sprechfähigkeit der Kursteilnehmer – die ebenfalls notwendige Schriftlichkeit und Grammatik folgen in weiteren Schritten in den offiziell vorgesehenen Sprach- und Integrationskursen im Rahmen oder nach Abschluss des Asylverfahrens (hier hat jedes Land eine eigene Rechtslage).

Wer ist "Liechtenstein Languages"?

LieLa Basiskurs

NEU: LieLa Alpha

IN VORBEREITUNG: LieLa Plus – der Fortsetzungskurs

"Liechtenstein Languages" – Information in English